Die ersten Ausgaben für ein Start-up-Unternehmen

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Zahlreiche Menschen haben tolle Ideen für ein eigenes Unternehmen, die zudem auch noch erfolgversprechend sind. Abschreckend wirken dabei aber oftmals die hohen Anfangskosten. Sie können trotz Inanspruchnahme von Fördermitteln ein nur schwer zu überwindendes Hindernis darstellen.

Es gibt jedoch einige Maßnahmen, das benötigte Budget zu minimieren oder sogar komplett zu vermeiden. Nachstehend haben wir einige Tipps für dich zusammengestellt, worauf du in der Anfangszeit besonders achten solltest.

Inhalt

  1. Sämtliche Kostenfaktoren schon vor der Gründung erkennen
  2. Büroausstattung und Anschaffung von Arbeitsmitteln
  3. Kleinigkeiten, die man oft vergisst
  4. Ausgaben für das Marketing

Sämtliche Kostenfaktoren schon vor der Gründung erkennen

Um von plötzlichen Überraschungen verschont zu bleiben, müssen sich Start-up-Unternehmer eine genaue Aufstellung machen, welche Investitionen vom vorhandenen Budget zu machen sind. Dazu gehören nicht nur erste Anschaffungen, sondern auch laufende Rechnungen.

Mietest du Büroräumlichkeiten an, hast du in der Regel neben der sofortigen Mietzahlung auch eine Kaution zu leisten. Allgemein üblich sind sogar drei Monatsmieten, wobei schnell ein hoher Gesamtbetrag zusammenkommt. Weiterhin gibt es viele noch nicht bezifferbare Positionen mangels vorhandener Erfahrung bzw. vorliegender BWA oder Bilanz.

So musst du mit Kundenreklamationen rechnen, ggfs. mit Rückerstattung einer bereits erfolgten Zahlung. Derartige Vorkommnisse ebenso wie mangelhafte Organisation führen leicht zu einem erhöhten Aufwand. Sie begründen zwar keine Kosten, benötigen jedoch Zeit, die nicht von Gewinn gekrönt ist.

Büroausstattung und Anschaffung von Arbeitsmitteln

Viel Geld einsparen lässt sich mit dem Kauf von gebrauchten Möbeln, Computern, Fahrzeugen, Maschinen und Geräten. Dies bedeutet nicht, dass du in Kürze mit Ausfällen oder Reparaturen rechnen musst. Es gibt viele Produkte aus zweiter Hand, die nach einer Generalüberholung über eine Garantie verfügen.

Interessant können unter anderem Leasingobjekte sein, die nach kurzer Leasingzeit deutlich günstiger sind. Da Nutzer strengen Auflagen unterliegen, kannst du davon ausgehen, dass diese zuvor auch pfleglich behandelt wurden. Bist du auf der Suche nach Büromobiliar, empfiehlt es sich, die Bestände von Betrieben anzuschauen, die Konkurs anmelden mussten. Hier findest du oft noch nahezu neue Schreibtische, Stühle und auch PCs.

Kleinigkeiten, die man oft vergisst

Wer von Anfang an seine Kunden mit Professionalität überzeugen möchte, hat bereits ab dem Startzeitpunkt sein eigenes Firmenlogo. Fehlen dir dazu eigene Ideen oder Kenntnisse, es zu konzipieren, solltest du Fachleute damit beauftragen. Zwar ist es ein weiterer nicht unerheblicher Kostenfaktor, jedoch rechnet er sich auf Dauer.

Für den On- und Offline-Schriftverkehr ist darüber hinaus ein Briefpapier zu gestalten. Dabei gilt das gleiche wie für das Logo. Einen guten Eindruck bei auf Papier gedruckten Anschreiben, Lieferscheinen sowie Rechnungen macht ein Stempel. Er zählt ebenso zu den Visitenkarten eines Unternehmens wie das Logo und der Briefbogen. Du kannst ihn dir individuell anfertigen lassen und damit ein Zeichen setzen, das für einen seriösen Eindruck sorgt und Erinnerungswert besitzt.

Zwar macht bekanntermaßen Kleinvieh auch Mist, jedoch gehören solche Anschaffungen zu den geringfügigen Erstausgaben. Solltest du günstige Produkte wie einen Stempel auf Rechnung bestellen, vergiss trotzdem nicht, sie in deine Kostenaufstellung mit aufzunehmen.

Wenn du selbst die Buchhaltung nicht auf die Reihe bringst, musst du fremde Hilfe gegen Bezahlung in Anspruch nehmen. In diesem Fall ist ein Steuerberater dringen zu empfehlen. Er kann außerdem dafür sorgen, dass du so wenig Abgaben wie nötig bezahlen musst und so viel wie möglich absetzen kannst.

Ausgaben für das Marketing

Kaum ein Start-up-Unternehmen kommt ohne intensive Werbemaßnahmen aus. Im Zuge der Digitalisierung stellt das Netz eine der wichtigsten Plattformen für das Marketing dar. Um mit der eigenen Website erfolgreich zu sein, müssen unzählige Anforderungen erfüllt sein.

Suchoptimierte Texte, scharfe Bilder und interessante Videos sind in Bezug auf den Inhalt von Bedeutung. Weiterhin steht und fällt das Interesse potentieller Kunden unter anderen mit den Ladezeiten und dem jeweiligen Content, das interessant sein und einen Mehrwert haben sollte. Die digitalen Ansprüche gehören einer eigenen Welt an, die für Unerfahrene nur schwer zu durchschauen ist.

Wer auf die Hilfe eines Freundes oder Bekannten bei der Errichtung einer Website zählen kann, spart einiges an Kosten. Falls du eine Fremdfirma beauftragen musst, gibt es trotzdem etwas Positives: Jede Betriebsausgabe, darunter auch für eine oder mehrere Seiten im Netz, können beim Finanzamt geltend gemacht werden.

 

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