Startups – 3 Tipps zur erfolgreichen Unternehmensgründung

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Der Aufbau eines eigenen Startups ist ein großer Schritt, und wer ein Unternehmen gründet, wird mit viel Neuem konfrontiert. Eine gute Vorbereitung ist das A und O, denn es gibt bereits im Vorfeld vieles zu klären und zu berücksichtigen. Hier kann man schnell einmal im Eifer des Gefechts den Überblick verlieren – das kann Zeit und Geld kosten. Drei Themen, mit denen sich Gründer ausführlich und vor allem rechtzeitig auseinandersetzen sollten, stellen wir Dir hier vor.

1. Zertifizierungen

Zertifizierungen sind für Gründer ein wichtiges Thema – das häufig zu wenig beachtet wird. Für die Finanzierung ist die Bank Dein Ansprechpartner, für die Wahl der Rechtsform steht Dir ein Rechtsanwalt zur Seite und der Steuerberater klärt alle Fragen zur Steuer. Wie sieht es jedoch mit Zertifizierungen aus? Sie werden häufig bei der Planung übersehen, sind in vielen Branchen aber unerlässlich.

Plötzlich findest Du Dich im tiefen Dschungel der deutschen Bürokratie wieder und beschäftigst Dich mit Themen wie Präqualifizierung, dem Brandschutz im Sinne der DIN 14675  oder der CE-Kennzeichnung. Informiere Dich gründlich, welche Voraussetzungen Du zu beachten hast, zapfe Dein Netzwerk an und lasse Dich im Zweifel beraten.

Benötigst Du bestimmte Zertifikate, solltest Du die Aufwände unbedingt in deinem Businessplan berücksichtigen. Bekannte Zertifizierungen sind in einigen Branchen ein wichtiges Kriterium, um sich von der Konkurrenz abzuheben. In anderen sind sie eine grundlegende Voraussetzung, um überhaupt geschäftsfähig zu sein.

Schon gewusst? Für einige Zertifikate können Gründer öffentliche Fördergelder beantragen.

 

 

2. Firmenname: Markenrecht und Namensrecht

Der Firmenname ist eines der wichtigsten Aushängeschilder für dein Startup. Du hast einen Firmennamen gewählt, der überzeugend klingt und perfekt zu Deinem Unternehmen passt? Du möchtest Dein Produkt als Marke etablieren? Vergiss nicht, zu prüfen, ob der Name bereits geschützt ist – denn ansonsten kann es sehr teuer werden. Auch kann nicht jedes Startup eine Marke anmelden.

Mache deine Hausaufgaben gründlich, um böse Überraschungen durch einen Markenstreit zu vermeiden. Am besten heuerst Du einen professionellen Dienstleister an: Eine sogenannte Ähnlichkeitsrecherche schafft Sicherheit. Ein spezialisierter Anwalt oder ein entsprechender Dienstleister hilft Dir in allen Fragen weiter. Einige Tipps vorab:

3. Sozialversicherungspflicht des Geschäftsführers

Wie es mit der Sozialversicherungspflicht in deinem Startup genau aussieht, solltest Du ebenfalls als Gründer frühzeitig klären. Neben den Sozialabgaben, die Du für Deine Angestellten abführen musst, bist Du unter Umständen als Firmenchef selbst sozialversicherungspflichtig. Es ist ein häufiger Fehler von Gründern, dies zu übersehen. Bist Du Dir nicht sicher, ob Dein Gehalt als Geschäftsführer sozialversicherungspflichtig ist, lasse Deinen Status von einem Fachmann klären. Hier hilft zum Beispiel eine Rechtsberatung weiter. Als GmbH-Geschäftsführer unterliegst Du grundsätzlich der Sozialversicherungspflicht. Entsprechende finanzielle Belastungen solltest Du von Anfang an mit einplanen. Unter Umständen kannst Du durch einen Geschäftsführervertrag die Sozialversicherungspflicht umgeben. Je früher und intensiver Du Dich mit diesen Fragen auseinandersetzt, desto besser. So vermeidest Du Überraschungen und kannst vielleicht noch den ein oder anderen Euro an Abgaben sparen.

Tipp: Lasse schon bei der Unternehmensgründung klären, ob Du von der Sozialversicherungspflicht ausnahmsweise befreit werden kannst – eine sogenannte Statusfeststellung hilft hier weiter.

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei der Vorbereitung Deiner Unternehmensgründung!

 

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