Hilfreiche Tipps für Online Shop-Gründer

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Die Zahl jener, die das Internet nicht nur zum E-Mail versenden, sondern auch zum Einkaufen nutzen, steigt jedes Jahr. Mittlerweile begeben sich mehr als 90 Prozent der Internetnutzer auf virtuelle Shoppingtouren, einige davon sogar regelmäßig.

Unter den Onlineshops hatte Amazon im Jahr 2018 wie schon in den Jahren zuvor die Nase vorn, dahinter landeten jedoch mit Zalando und Otto zwei deutsche Unternehmen. Doch auch kleinen Händlern ist der Erfolg mit Online Shops nicht verwehrt. Wie auch in der sonstigen Start-Up Szene sind sie dann erfolgreich, wenn sie mit einer innovativen Idee auf den Markt gehen, die Kunden einen Mehrwert bieten.

Online Shop gründen: ja oder nein?

Die Nachfrage nach Online Shops ist groß, allerdings auch die Konkurrenz. Einer der Vorteile von Online Shops ist, dass man schon mit einem vergleichsweisen geringen Aufwand starten kann. Doch bevor es losgeht, gilt es unzählige Details zu beachten.

Denn selbst wenn die Idee Gründer als einzigartig erscheint mag es sein, dass sie sich nicht wie erwartet verkauft. Es lohnt sich daher, die Pläne mit Beratern oder Interessierten aus dem privaten Umfeld zu besprechen, die das Vorhaben unter neutralen Gesichtspunkten prüfen.

Wie jeder Unternehmer stehen auch Gründer von Online Shops vor der Frage der passenden Rechtsform. Gerne lassen sich Gründer als Einzelunternehmer eintragen. Dabei erscheint der Inhaber im Geschäftsverkehr mit seinem vollen Namen.

Allerdings haftet er bei dieser Form mit seinem gesamten Firmen- und Privatvermögen. Einzelunternehmer können sich in das Handelsregister eintragen lassen. Auch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) kann in das Handelsregister eingetragen werden. Alle Gesellschafter haften mit ihrem Kapitalanteil und dem Privatvermögen.

Entscheiden sich mehrere Personen gemeinsam für die Errichtung eines Online Shops, kommt auch eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) in Frage. Sie muss von einem Notar beurkundet werden. Die Stammeinlage muss mindestens 25.000 Euro betragen. Ein gewählter Geschäftsführer ist für die GmbH verantwortlich.

Sich von der Konkurrenz abheben

Im Online Handel ist die Konkurrenz groß, es ist gerade für Gründer nicht so einfach, sie auf dem Markt zu positionieren. Wichtig ist, dem Kunden ein einzigartiges Produkt zu bieten oder das Einkaufserlebnis unverwechselbar zu gestalten.

Um dahin zu gelangen, versetzen sich Shop Betreiber am besten in den Kunden hinein und finden heraus, was sie zum Kauf motiviert. Da die Kaufentscheidung im Internet anhand von Fotos und Beschreibungen getroffen wird, sind aussagekräftige Fotos und ansprechende Texte eine Möglichkeit sich von der Konkurrenz abzuheben.

Obwohl im Online Handel der persönliche Kontakt zu Konsumenten und Interessenten fehlt, können Shop Betreiber mit einer Hotline ausgezeichneten Kundenservice bieten. Egal ob am Telefon, per Mail oder Chat, wer Anfragen möglichst zeitnah und detailliert beantwortet, verschafft sich einen Wettbewerbsvorteil. Auch die Homepage selbst macht einen Unterschied: Besonders gut kommen strukturierte Online Shops an, die eine rasche Orientierung ermöglichen.

Findet sich ein Kunde nicht innerhalb kurzer Zeit auf der Oberfläche zurecht, wendet er sich der Konkurrenz zu. Gut kommen auch Ratgeber und Blogtexte an, die interessante Informationen liefern. Somit halten sich Interessenten und Kunden länger auf der Webseite auf.

Anstatt auf Content zu setzen, der ausschließlich auf die Suchmaschinenoptimierung ausgerichtet ist, kommen Texte mit einem richtigen Mehrwert besser an. Nicht zu vergessen ist, dass heute Online Shops nicht nur über Suchmaschinen im Browser, sondern auch über soziale Netzwerke gesucht und gefunden werden.

Die Zahlungsformen im Online Shop

Zahlungsformen Online Shop

Für viele Kunden sind die auswählbaren Zahlungsformen einer der Gründe, bei einem bestimmten Online Shop einzukaufen. Im Rahmen der Studie E-Commerce Markt Deutschland 2018 wurden die beliebtesten Zahlungsmodalitäten untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die Zahlung auf Rechnung am beliebtesten ist. Hier die genauen Details:

  • 28 Prozent der Kunden entscheiden sich für die Zahlung auf Rechnung. Sie birgt jedoch für den Online Händler ein gewisses Risiko in sich. Daher bieten manche diese Zahlungsform nur Stammkunden an. Sollte der Kunde die Rechnung nicht begleiten, muss ein zeit- und kostenintensiver Mahnlauf eingeschaltet werden.
  • Ebenfalls beliebt ist der Zahlungsdient PayPal. Praktisch finden Kunden, dass sie bei Bezahlung mit dem Finanzdienstleister nicht immer ihre Kreditkarten- oder Kontonummer eingeben müssen, sondern sich mit ihren Nutzername und Passwort einloggen und die Zahlung freigeben
  • Auf dem dritten Platz rangierte laut der Studie die Zahlung mit Kreditkarte (10,7 Prozent)
  • Gerade Online Shops mit hochpreisigen Artikeln bieten ihren Kunden den Service eines Ratenkaufs. 5,4 Prozent nahmen diesen Zahlungsaufschub in Anspruch

Fraglich ist wie sich die Zahlungsformen mit Kryptowährungen in Zukunft entwickeln und ob sie in den kommenden Jahren bei den Zahlungsmodalitäten in Online Shops mitmischen. Für Start Up Gründer lohnt es sich auf jeden Fall, sich mit einem Exchanges Vergleich zu befassen, um von den besten Wechselkursen zu profitieren.

Denn immerhin können Kryptowährungen sofort über eine Exchange in Fiatgeld getauscht werden und bieten zusätzlich einige Vorteile: Sie sind unabhängig von Regierungen, werden dezentral verwaltet und punkten mit niedrigen Gebühren. Wenn man die Zahlung mit Kryptowährungen schon nicht im eigenen Online Shop anbietet, können zum Beispiel Warenlieferungen aus

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