Outsourcing – Start-ups müssen lernen, Aufgaben auszulagern

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Gründer haben gerne alle Fäden in der Hand und wollen unbedingt die volle Kontrolle behalten. Das geht aber schnell auf Kosten der Produktivität. Wer nämlich auf allen Hochzeiten tanzt, kann sich auf keine Aufgabe so richtig konzentrieren. Deswegen ist es gerade für Start-ups wichtig, verschiedene Aufgaben auszulagern. Hierbei profitieren sie von externer Expertise und können sich ganz auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Außerdem fällt es ihnen hierdurch leichter, sich ihre Flexibilität zu bewahren. Wichtig ist allerdings, Fehler beim Outsourcing zu vermeiden.

 

Von externer Expertise profitieren

Start-ups zeichnen sich häufig durch ein hohes kreatives Potential aus. Die Gründer und ihre Angestellten verbindet eine gemeinsame Idee beziehungsweise eine Vision. Sie wollen völlig neue Wege beschreiten und Dinge auszuprobieren, die es in dieser Form noch niemals gegeben hat. Es besteht somit selten die Gefahr, dass zu wenig Ideen vorhanden sind, sondern es muss darauf geachtet werden, sich zunächst auf die wichtigsten Aufgaben zu fokussieren.

Hierbei können externe Fachleute helfen. Diese bringen langjährige Erfahrung und Expertise ins Unternehmen. Start-ups lernen somit ganz grundsätzliche Dinge, die für etablierte Unternehmen bereits zum Alltagsgeschäft gehören. Die eigene Kreativität wird somit durch praxisnahe Erfahrungen ergänzt. Vor allem im Bereich der Weiterbildungen und Schulungen ist es deswegen sinnvoll, nicht nur auf interne Ansätze zu vertrauen, sondern auch externe Anbieter zu nutzen.

Auf die Kernkompetenzen konzentrieren

Viele Aufgaben gehören zu einem erfolgreichen Geschäft dazu, zählen aber nicht zu den Kernkompetenzen. Solche Verpflichtungen kosten meist nur Zeit und Energie, ohne tatsächliche Gewinne abzuwerfen. Gerade bei solchen Themen ist es wichtig, dass Start-ups die einzelnen Aufgaben outsourcen. Somit haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, sich voll auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, ohne das kostbare Energie und Ressourcen für Nebensächlichkeiten abgezogen werden.

Gerade im Bereich der Gebäudereinigung spielt das eine wichtige Rolle. Es ist entscheidend, die eigenen Büroräume sauber zu halten und auf Hygiene zu achten. Auf der einen Seite haben Kunden und Besucher somit gleich einen  positiven Eindruck von dem Betrieb und auf der anderen Seite können die Mitarbeiter effizienter arbeiten. Damit die Belegschaft jedoch gezielt die Unternehmensvision vorantreiben kann, ist es absolut lohnenswert, die Büroreinigung an einen professionellen Anbieter auszulagern.

Sich die eigene Flexibilität bewahren

Flexibilität ist ein typisches Merkmal von Start-ups. Diese sind häufig noch sehr klein und haben keine festgefahrenen Strukturen, sondern probieren viele neue Dinge aus. Um sich diese Flexibilität möglichst lange zu bewahren, ist es unverzichtbar, nebensächliche Aufgaben auszulagern. Wenn für Tätigkeiten wie die Buchhaltung, die Steuer oder das Marketing immer eigene Mitarbeiter eingestellt werden müssen, wird ein Unternehmen sehr schnell groß und träge. Hierdurch gehen der Charme und die Flexibilität eines Start-ups verloren.

Somit ist es absolut sinnvoll, für vielfältige Aufgaben jeweils professionelle Anbieter einzusetzen. Die Start-ups müssen hierfür zwar Geld investieren, dafür ersparen sie sich jede Menge Aufwand und Stress. Alle  richten ihre Konzentration darauf, das Unternehmen zu etablieren und die eigentliche Unternehmensidee umzusetzen. Langfristig werden somit deutlich mehr Gewinne generiert, als die outgesourcten Aufgaben kosten.

Fehler beim Outsourcing vermeiden

Es gibt zahlreiche Fehler beim Outsourcing, die den Erfolg eines Start-ups gefährden. Einige sind bürokratischer Natur, weil zum Beispiel Verträge nicht exakt genug aufgesetzt werden oder der Leistungsumfang falsch definiert wird. Häufig ist allerdings die Kommunikation ein Hindernis für den Erfolg. Die Start-ups können nicht genau verständlich machen, was sie von einem Anbieter eigentlich erwarten. Vieles wird vorausgesetzt ohne tatsächlich zur Sprache zu kommen. Entsprechend Sind die Start-ups häufig von den Ergebnissen enttäuscht.

Doch auch die Anbieter selbst haben gelegentlich ein Problem mit der Kommunikation. So haben viele Fachbereiche eine eigene Fachsprache und ein Vokabular, das für Laien nicht immer klar verständlich ist. Wenn es hier zu Kommunikationsschwierigkeiten kommt, ist der Erfolg des Outsourcings stark gefährdet. Deswegen sollte sowohl bei der Anbieterauswahl als auch bei der Ausarbeitung eines Vertrages immer darauf geachtet werden, dass die Kommunikation bestmöglich funktioniert und beide Seiten klar sagen, was Sie meinen.

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