5 Tipps für die Mitarbeiterbindung

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Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren zunehmend zu einem Fachkräftemängel führen. Der härter werdende Kampf um die besten Köpfe macht eine effektive Mitarbeiterbindung immer wichtiger. Doch auf welche Faktoren kommt es in diesem Zusammenhang besonders an und welche Maßnahmen führen tatsächlich zu einem höheren Maß an Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber?


Tipp 1: Mitarbeiterbindung fängt beim Recruiting an


Im Rahmen von Bewerbungsverfahren ist es häufig immer noch so, dass zunächst ein Vorauswahl nach der Papierform vorgenommen wird. Natürlich sind einschlägige praktische Erfahrungen, gute Noten und konsequente Weiterbildung wichtige Anhaltspunkte im Hinblick auf die persönliche Eignung für eine bestimmte berufliche Tätigkeit.

Für besonders qualifizierte Kräfte ist die betreffende Stelle jedoch gegebenenfalls nur eine weitere Zwischenstation auf der Karriereleiter. Außerdem gilt die Loyalität von Arbeitnehmern meist weniger dem Unternehmen als solchem als vielmehr den Mitarbeitern und Vorgesetzten im unmittelbaren eigenen beruflichen Umfeld. Von daher sollten im Zweifel lieber ein paar Bewerbungsgespräche mehr geführt werden, um nicht nur fachlich, sondern auch menschlich ein gutes Team zusammenzustellen.


Tipp 2: Sinnvolle Vergünstigungen bieten


Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Arbeitsumstände. Die Gestaltung von Büro- und Aufenthaltsräumen hat viel mit dem Wohlfaktor am Arbeitsplatz zu tun. Außerdem bieten viele Arbeitgeber eine Reihe verschiedener Vergünstigungen. Hierzu zählen etwa kostenlose Heißgetränke oder auch regelmäßig aufgefüllte Obstteller. Auch wenn viele dieser Dinge irgendwann als selbstverständlich hingenommen werden, kommen sie oft wieder in den Sinn, wenn im Kopf ein möglicher Wechsel des Arbeitsplatzes durchgespielt wird.

Für gehobene Sachbearbeiter und vor allem Führungskräfte kommen häufig Diensthandy und Dienstfahrzeug hinzu. Bei Letzteren muss es sich nicht zwangsläufig um Autos handeln. Im Zuge des zunehmenden Gesundheitsbewusstseins erfreuen sich auch Fahrräder für Mitarbeiter großer Beliebtheit.


Tipp 3: Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit


Die Wichtigkeit des kollegialen Miteinanders für die Mitarbeiterbindung wurde bereits angesprochen. Diese betrifft jedoch nicht nur ein sinnvolles Recruiting. Teambuilding ist vielmehr eine Daueraufgabe. Gemeinsame Aktionen von Mitarbeitern zu fördern ist deshalb ein wichtiger Baustein.

Ob es sich dabei um Betriebssport, Schulungswochenenden oder gemeinsame Ausflüge handelt ist zweitrangig. Hierbei sollte jeweils vom betroffenen Team aus gedacht werden. Womit könnte man diesem eine Freude machen und in welcher Form würden diese gerne Freizeit miteinander verbringen? Hier ist Kreativität gefragt.


Tipp 4: Hierarchien flach halten


Je größer ein Unternehmen ist, desto mehr Führungsebenen werden in der Regel eingebaut. Vom Vorstand über den Abteilungsleiter und den Gruppenleiter ist es dann oft ein weiter kommunikativer Weg bis zum einzelnen Mitarbeiter.

Auch wenn eine Verteilung von Aufgaben und Zuständigkeiten Sinn macht, sollte Kommunikation nicht gezwungenermaßen immer nur mit der nächsthöheren Ebene erfolgen. Direkter Kontakt und unmittelbare Wertschätzung der eigenen Arbeit bei besonderen Projekten können entscheidend zu einer Steigerung der Loyalität beitragen.


Tipp 5: Arbeitszeit flexibel gestalten


Die Digitalisierung der Arbeitswelt führt zu einer immer stärkeren Konzentration von Arbeit auf wenige Köpfe. Diese sind dafür stark gefordert. Freizeit wird dann umso wichtiger, um den Kopf für kommende Aufgaben wieder freizubekommen.

Überstunden sollten daher die Ausnahme darstellen. Außerdem kommt es bei vielen Arbeitnehmern gut an, wenn Sie Urlaub nicht jeweils bis spätestens zum März des Folgejahres nehmen müssen, sondern für ein Sabbatical ansparen können.

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