Homeoffice beim Start-Up: Mit diesen Tipps wird die Arbeit flexibel und produktiv 



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Wenn es für junge Gründer oder Selbständige, die für ein Start-Up arbeiten, an die tatsächliche Büroarbeit geht, dann ist meist das Homeoffice Mittelpunkt des täglichen Berufslebens.
Dass es so viele in den Coworking Space zieht, ist dabei kein Zufall, denn alleine im Homeoffice leidet oft die Produktivität. Dass das nicht so sein muss, zeigen diese Tipps.
 

Pro Homeoffice – warum die Arbeit zuhause gerade für Start-Ups eine gute Idee ist

 

Der wichtigste Faktor, der für ein Homeoffice spricht, sind natürlich die Kosten. Gerade in der Gründungsphase geht es um Kostenersparnis oder vielleicht müssen auch erst passende Büroräume gefunden werden. Wer eine größere Wohnung besitzt und einen abgetrennten Raum zum Arbeiten besitzt, kann das Homeoffice auch steuerlich geltend machen. Natürlich steht neben den Kosten vor allem die Flexibilität im Vordergrund. Denn im Homeoffice sind die Arbeitsstunden flexibel.

Das hilft vor allem dann, wenn mit internationalen Partnern kommuniziert werden muss, kann aber auch zum Nachteil werden. Denn die Möglichkeit, immer von zuhause aus zu arbeiten, wird oft zur Gelegenheit für Prokrastination. Irgendetwas gibt es daheim schließlich immer zu tun. Damit das nicht so wird, müssen Homeoffice und dazugehörige Arbeit auch aufeinander abgestimmt sein.

Besser arbeiten statt länger

 

Ein wichtiger Schlüsselfaktor, um lange und gesund zu arbeiten, ist die notwendige Ergonomie bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes. So trendy Upcyclingmöbel aus alten Europaletten auch sein mögen, wirklich gesundes Sitzen und Arbeiten sieht anders aus. Das Zusammenspiel zwischen Schreibtisch, Bürostuhl, Computer, Bildschirm und Tastatur muss stimmen – das beugt nicht nur Nacken-, Rücken- und Kopfschmerzen vor, sondern macht auch leistungsfähiger.

 

Büromöbel sind mehr als nur ein Einrichtungsgegenstand, sie sind ein oft unterschätztes Produktivitätstool. Wer sein Homeoffice wie ein professionelles Büro einrichtet, hat auch bessere Chancen auf professionelles Arbeiten. Doch Ergonomie hört nicht beim Sitzen am Schreibtisch auf, auch Licht spielt eine entscheidende Rolle beim konzentrierten Arbeiten. Tageslichtweißes Grundlicht schüttet im Gehirn Hormone aus, die uns wach halten und ermöglicht entspannte Augen am Bildschirm. Punktuell sollte dies durch – ebenfalls tageslichtweiße – Schreibtischleuchten ergänzt werden.
 

Störfaktoren, typische Homeoffice-Fehler und Fallgruben

 

Wer zuhause arbeitet, sollte zudem darauf achten, dass es eine echte Trennung zwischen Wohn- und Arbeitsbereich gibt. Natürlich kann Homeoffice auch bedeuten, mit dem Tablet auf dem Sofa Mails zu checken, doch eine klare Trennlinie hilft. Das Arbeiten wird konzentrierter, wenn im Arbeitsbereich tatsächlich gearbeitet wird, und die Freizeit entspannter, wenn die Arbeit hinter verschlossener Tür oder zumindest auf dem Schreibtisch bleiben kann. Aktive Regeneration sorgt für die Kraft für den nächsten Tag.

 

Ein weiterer klassischer und verführerischer Fehler ist es, das Homeoffice einfach nicht zu verlassen. Kurz vom Schreibtisch in die Küche und aufs Sofa für Netflix am Abend – das mag entspannt klingen, doch es zehrt an der Form. Bewegung und Aktivität halten den Geist aktiv. Mindestens einmal pro Stunde sollten auch die Fleißigsten sich die Beine vertreten und ein kurzer Tapetenwechsel in Form der Mittagspause im Café erweitert die Perspektive für den Rest des Arbeitstages.
 

Disziplin vs. Flexibilität?

 

 

Schwierig ist es, vor allem zum Einstieg, die richtige Mischung aus disziplinierter Arbeit und Flexibilität zu finden. Ausschlafen und Achtsamkeit auf den eigenen Bio-Rhythmus stehen einem Arbeitsstart nach Stechuhr gegenüber. Pauschalrezepte gibt es fürs Arbeiten zuhause nicht, jeder Mensch ist anders. Aber wer sich ein Homeoffice einrichtet, in dem er gerne arbeitet, der hat gute Chancen, die Stunden daheim auch wirklich produktiv zu nutzen. Und lange in individueller Atmosphäre entspannt und gesund zu arbeiten.

 

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