Backlinks kaufen: Für Startups sinnvoll?

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Keine Idee ohne Online-Auftritt – so könnte man wohl die moderne Startup-Welt beschreiben. Ja, es gibt Ausnahmen, bei denen Entwicklung, Investorensuche, Kundenakquise oder sogar das Marketing eines Startups weitestgehend offline stattfinden. Doch das sind die Einzelfälle und auch sie müssen sich meist eine Website und ein Social-Media-Profil zulegen. 

Die überwiegende Mehrheit an Startups profitiert von einem starken Online-Auftritt. Leider reicht es dafür nicht immer aus, sich nur zu präsentieren. Suchmaschinenoptimierung muss ebenso bedacht werden wie die Erstellung von guten Inhalten. Ein wichtiger Faktor, den jeder Startup-Gründer kennen sollte, ist das Backlink-Profil. 

Backlinks einfach erklärt

Backlinks sind Verweise von anderen Websites. Jemand setzt einen Hyperlink, der zur eigenen Website führt – es entsteht ein Backlink. Ein recht einfaches Prinzip, das jedoch weitreichende Folgen hat. Denn Backlinks führen Nutzer nicht nur direkt auf eine andere Seite, sie werden auch als Qualitätsmerkmal verstanden.

Die Entwickler von Suchmaschinenalgorithmen wollen dafür sorgen, dass jede Suchanfrage bei Google und Co. zu einem passenden Ergebnis führt. Damit das gelingt, müssen die Inhalten und die Qualität einer Website bewertet werden. Verweisen viele externe Seiten auf eine Website, dann wird vermutet, dass sie gut und relevant ist.

Ein gutes Backlink-Profil erhöht somit die Chance, ein hohes Suchmaschinenranking zu erreichen, was wiederum mehr Nutzer auf die eigene Seite bringt. Wer interessante Grafiken, Videos oder Texte erstellt, der erhält Backlinks mit der Zeit meist „automatisch“. Weil die Inhalte gut sind, verlinken andere Menschen (beziehungsweise Seiten) auf sie. Aber es stellt sich automatisch die Frage, kann man Backlinks auch kaufen und den Prozess somit beschleunigen? 

Deshalb sollten Startups ihre Website optimieren

Die einfache Antwort vorweg: Ja, Backlinks können gekauft werden. Somit ist die Gestaltung eines Backlink-Profils ein aktiver Prozess – wenn man das denn möchte. Gründe dafür gibt es genug, denn hohe Suchmaschinenrankings haben viele Vorteile.

Für Startups bietet es sich an, eine optimierte Website zu haben, um lokal Aufmerksamkeit zu erhalten. Oftmals werden Startups regional gefördert, auch Medien greifen gerne Projekte auf, die „aus der Umgebung“ stammen. Eine attraktive Website hat dann gleich zwei Effekte: Sie lädt dazu ein, sich weiter zu informieren, und sie sorgt überhaupt dafür, dass man gefunden wird. 

Wichtig für eine „gute“ Website:

  • schnelle Ladezeiten
  • ausführliche Inhalte
  • Impressum, Datenschutzerklärung (Rechtssicherheit)
  • Informationen zum Unternehmen
  • relevante Schlüsselwörter

Sowohl Investoren als auch potentielle Kunden können gewonnen werden, wenn die eigene Website für relevante Suchanfragen weit oben in den Ergebnissen zu finden ist. Ein Startup aus Berlin, das eine eigene Limo braut, sollte für „Limo + Berlin“ auf jeden Fall auf Seite 1 landen, sonst geht Marketing-Potential verloren. Ein Startup aus der Gamingbranche findet möglicherweise neue Investoren, indem es für „Gaming + Startups“ rankt. 

Backlinks können zwar jederzeit erworben werden, allerdings dauert es, bis die Wirkung erzielt wird. Das ist ein weiterer Grund dafür, dass Startups lieber früher als später aktiven Linkaufbau betreiben sollten. Das geht ohne finanzielle Investitionen – durch Interviews, Podcast-Auftritte oder entsprechende Verbindungen zu anderen Website-Betreibern – oder mit Investitionen, indem eine Agentur beauftragt wird. So oder so sollte dieser Bereich der Suchmaschinenoptimierung nicht vernachlässigt werden.

Nicht immer müssen Backlinks gekauft werden

Zur Wahrheit über Backlinks gehört auch, dass der Kauf nicht für jedes Unternehmen sinnvoll ist. Wie bereits erwähnt wurde, kann es durchaus sein, dass Backlinks auch organisch entstehen. Wer aktiv Pressearbeit betreibt oder bereits extrem gute Verbindungen in der Branche hat, wird ein gutes Backlink-Profil praktisch „nebenbei“ erreichen. 

Gibt es keinerlei Ambitionen, über die eigene Website Kunden oder Investoren zu generieren, kann möglicherweise auch darauf verzichtet werden, sie weiter zu optimieren. Eine ansprechende Gestaltung mit allen wichtigen Informationen reicht dann aus. Allerdings kann es immer sein, dass langfristig doch auf Suchmaschinenoptimierung gesetzt werden soll, weshalb die grundlegenden Qualitätskriterien immer erfüllt werden sollten. 

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