Startup gründen: Wer sind die Schöpfer von Unternehmen und woher kommen sie?

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Sei Profi in Deiner Branche!

Nach der medialen Wahrnehmung ist großartiger Schöpfer eines Startups ein maximal 23-Jähriger intelligenter Typ, der direkt von der Universität kommt und sich spontan entschließt, ein Unternehmen zu gründen. Dieses Missverständnis ist beispielsweise durch die Berichte über Bill Gates und Michael Dell entstanden, die tatsächlich mit 18 Jahren aus der Schule gekommen sind und direkt ihr Unternehmen gegründet haben. Für die meisten Menschen ist dies eine sehr unrealistische Vorstellung. Typische Gründer und Schöpfer sind Mitte 30 oder in den 40ern. Sie haben bereits Erfahrung in der Branche und kennen sowohl Erfolgsbilanzen als auch gute Kontaktpersonen in der Industrie. Oftmals haben sie vorher in den renommiertesten Unternehmen gearbeitet, beispielsweise bei Intel, Motorola, IBM, Microsoft, Apple, McKinsey oder BCG.

 

Du musst keinen technischen Hintergrund haben!

Die meisten Schöpfer von Startups sind während ihrer Arbeit im Großunternehmen auf die neuen Ideen gekommen. Oft entsteht die Erkenntnis für einen bestimmten Kundenbedarf und der entsprechenden technischen Lösung zu diesem Problem bei der Zusammenarbeit mit einem großen Unternehmen. Die Herausforderung ist, dass Du in der Hierarchie so weit oben bist, dass Du einen Gesamtüberblick hast. Gleichzeitig musst Du aber auch weit unten sein, um im Kontakt zu den Kunden zu stehen. Der Schlüssel als Product Manager oder Marketingmitarbeiter ist die Zusammenarbeit mit Kunden, weil Du nur dadurch die konkreten Bedürfnisse sehen und verstehen kannst. Die Arbeit als Product Manager kann sehr wertvoll für dich sein, da Du mit allen Bereichen zusammenarbeitest: Ingenieurwesen, Entwicklung, Marketing, Vertrieb, Support und Finanzen. Du lernst, diese Bereiche zu koordinieren und mit den Denkweisen der Mitarbeiter in diesen Bereichen umzugehen. Viele Schöpfer haben zwar einen technischen Hintergrund, aber um ein technisches Unternehmen zu gründen, brauchst Du ihn nicht zwingend. Was du brauchst ist sicherlich eine gewisse Affinität zu Technik, Verständnis und Interesse daran. Du solltest schon früh in Deiner Karriere versuchen, breitgefächert Erfahrungen zu sammeln, ganz egal wo du herkommst. Für eine Gründung ist es wichtiger das Business zu verstehen, als bestimmte spezielle Fähigkeiten vorweisen zu können.

 

Sammle Erfahrungen und vernetze Dich!

Darüber hinaus musst Du versuchen, eine Ausbildung zu machen und Erfahrungen zu sammeln, die Dir bei der Gründung helfen. Was Du dafür benötigst? – Aktivismus! Du musst dich selbst in Startups einbringen und Dich an Orten herumtreiben, an denen Du dich mit anderen Schöpfern austauschen kannst. Du musst Menschen treffen, die ähnlich denken wie Du und Dir ein Netzwerk aufbauen. Vielleicht nimmst Du schon in der Schulzeit an einem Business-Plan-Wettbewerb teil, besuchst Kurse in denen Du Business-Pläne schreibst oder wählst den Gründerzweig an Deiner Uni. Dort findest Du Leute, wie dich. Nur so können sich neue Ideen und Partnerschaften ergeben.

 

Koopiere mit anderen Unternehmen!

Du solltest immer mit den Unternehmen kooperieren, von denen Du am meisten lernen kannst. Die erste unternehmerische Tätigkeit ist oftmals eine großartige Lernerfahrung. Du solltest einige Jahre in kleineren Firmen verbringen, um die Marktdynamik und die Unternehmensentwicklung kennenzulernen. Und vielleicht sammelst Du ja auch zunächst Erfahrungen in einem anderen Startup und machst die Fehler nur als Mitarbeiter, bevor du als Schöpfer Dein eigenes gründest!

 

Inspiration: M. Finger/O. Samwer, America’s Most Successful Startups, S.28-29

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