Start-Up: Deinen Markteintritt beschleunigen!

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“Ungleiches Wissen ist der Schlüssel zu einem Verkauf.” sind die Worte von Deil Gustafson. Bis heute hat sich an der Aussage wenig geändert.

Wenn Ihr Start-Up mehr verkaufen soll, dann seien Sie Ihren Wettbewerbern einen Schritt voraus und fallen Sie auf. Auffallen ist dabei nicht leicht! Viele setzten 2021 dafür auf Online-Marketing, wobei der Fokus von Offline-Marketing weit weg rückt.

Genau deshalb kann es für Sie Sinn ergeben, den verlorenen Fokus zu Nutzen und auf praxiserprobte Methoden, wie Mailings mittels Firmenadressen, zurückzugreifen, um aufzufallen und im Gedächtnis zu bleiben. 

Wie Sie dieses Ungleiche Wissen zum Schlüssel für Ihren Verkauf machen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Wo Adressen kaufen?

Bevor Sie unbedacht Firmenadressen kaufen, sollten Sie Ihren Adressanbieter überprüfen. Mit folgenden Kriterien gehen Sie sicher, dass Sie für Qualität bezahlen:

Lizenzbedingungen

Stellen Sie sicher, dass Sie die gekauften Adressen wiederverwenden dürfen.

Ein Blick in die Lizenzvereinbarungen schafft meist schnell Klarheit. Aus den Bedingungen geht hervor, ob eine wiederholte Nutzung gestattet ist und auch, ob diese im Konzern weitergereicht werden dürfen.

Wenn Ihr Anbieter Lizenzbedingungen nicht bereitstellen kann, ist dies selten ein gutes Zeichen!

Urheberrecht

Gehen Sie präventiv Urheberrechtsverletzungen aus dem Weg und achten Sie auf die Quellen der Adressen.

Ihr Anbieter sollte die Adressen aus öffentlichen, nicht urheberrechtlich geschützten Quellen beziehen und nicht aus Verzeichnissen auslesen. So sind unter anderen Veröffentlichungen aus Handelsregistermitteilungen unbedenkliche und sichere Quellen.

Aufbereitung

Besonders in einem jungen Start-Up möchte man effizient und schnell guten Umsatz erreichen. Eine Überprüfung auf gut aufbereitete Datensätze lohnt sich also.

Sonst passiert es schnell, dass Sie händisch für tausende von Briefen die Anrede nachträglich einfügen müssen. Das ist vermeidbarer Aufwand!

Bevor Sie Firmenadressen kaufen, stellen Sie sicher, dass die Adressen vollständig aufbereitet sind und wichtige Angaben (Postanschrift, Anrede, …) nicht fehlen.

Aktualität

Aussagen, wie “tagesaktuelle Adressen kaufen”, betrachten Sie besser skeptisch. Für gewöhnlich ist es wirtschaftlich nicht möglich Datensätze täglich vollständig zu aktualisieren. 

Häufig beziehen sich solche Werbeaussagen nur auf bestimmte Bestandteile des Adressatensatzes oder das tägliche Hinzufügen bzw. Entfernen von einzelnen Adressen.

Anschriften und Telefonnummern werden selten tagesaktuell gehalten. Hinterfragen Sie genau, welche Merkmale täglich aktualisiert werden.

Unterstützung

Fragen Sie bei Ihrem Adressanbieter nach, wie er Sie bei der rechtmäßigen Nutzung von Firmenadressen unterstützt. 

Rechtliche Bedenken beim Adresskauf?

Ich kann Sie beruhigen. Firmenadressen kaufen ist auch nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ein legaler und vielversprechender Weg für Ihr Direktmarketing. Wichtig ist nur, welchen Vertriebsweg Sie wählen:

Für die telefonische Kaltakquise benötigen Sie mindestens eine mutmaßliche Einwilligung des Empfängers. Oftmals ein Graubereich!

Entscheiden Sie sich für Werbemails, wird es ebenfalls schnell problematisch. Trotz gemäß der DSGVO erworbener Daten benötigen Sie nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) von jedem der kontaktierten Unternehmen eine vorherige ausdrückliche Werbeeinwilligung.

Es ist praktisch nicht möglich von tausenden Empfängern postalisch oder telefonisch die Einwilligungen einzuholen. Widersetzten Sie sich dem und senden trotzdem E-Mails, kann dies schnell zur Abmahnung durch Empfänger oder, noch schlimmer und deutlich teurer, durch Konkurrenten führen.

Gehen Sie deshalb lieber den sicheren Weg: Postalische Mailings. Er ist rechtlich unbedenklich und verleiht Ihrer Marketingaktion mehr Seriosität. 

Mehr Gewinn durch passende Worte!

Der Erfolg Ihres Mailings hängt nicht zu guter Letzt von dessen Inhalt ab. Mit folgenden Tipps aus der Verkaufspsychologie finden Sie die passenden Worte für mehr Erfolg. 

Individualisierung

Um Ihr Mailing individueller und persönlicher zu gestalten, benötigen Sie die passenden Programme. Hierfür bietet sich eine Serienbrief Software an. Mit dieser Software können Sie unzählige Textpassagen des Mailings individuell gestalten.

Nehmen Sie in kurzen Sätzen direkten Bezug auf das Unternehmen, welches Sie kontaktieren möchten. Betreibt das Unternehmen einen Unternehmensblog, können Sie  z.B. auf einen aktuellen Artikel Bezug nehmen.

Durch die direkte Ansprache steigern Sie die Empathie des Kunden. Doch Achtung: Schreiben Sie nicht zu offensiv. Das schreckt eher ab!

Positive Sprachmuster

Meiden Sie Formulierungen, die bei Ihren Kunden potenzielle negative Assoziationen wecken können, wie “falls Sie unzufrieden sind”. Tauschen Sie diese lieber mit positiven Formulierungen, wie “Wenn Sie ein Anliegen haben, unterstütze ich Sie gerne.” 

Auch Bestärkung des Kunden im Voraus mit optimistischen Sätzen, wie “Viel Erfolg mit unserem neuen Produkt”, kann Wunder bewirken.

Call to Action

Ein Call to Action (CTA) ist eine Handelsaufforderung mit dem Ziel einer sofortigen Reaktion des Kunden. In einer Fernsehwerbung kann dies beispielsweise die Aufforderung an den Zuschauer sein, dass Produkt jetzt zu testen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde das Angebot annimmt, steigt. 

Verstärken lässt sich ein solcher CTA mit einem gut platzierten zeitlich begrenzten Rabatt. Dem Kunden wird unterschwellig mitgeteilt, dass schnelles Handeln gefragt ist. So wird aus generellem Interesse ein Kauf!

Nutzen Sie Ihr Wissen und bringen Sie Ihr Start-Up schneller an den Markt! Viel Erfolg!

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